Technische Infos EVG

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EVG bedeutet "Elektronisches VorschaltGerät" - und ist die einzig sinnvolle, weil energiesparende und umweltschonende Alternative zum konventionellen "MVG" ("Magnetisches Vorschaltgerät").

Beide, EVG und MVG, haben den gleichen Hauptzweck: sie begrenzen den Strom, der durch eine (oder mehrere) Gasentladungsröhre(n) ("Neonlampe") fließt, wenn man diese ans Lichtnetz anschließt. Dieser Strom würde ohne diese Begrenzung wegen des negativen Innenwiderstandes der Gasentladungsstrecke so hoch werden, dass die nächste Sicherung oder die Leuchtröhre einem um die Ohren fliegen.

Beim EVG sorgt für die Begrenzung eine komplizierte elektronische Schaltung - im Prinzip ist das ein Wechselrichter, der aus der Eingangs(wechsel-)spannung zunächst durch Gleichrichtung eine Gleichspannung erzeugt. Aus dieser wiederum wird durch Zerhacken wieder eine Wechselspannung erzeugt, die aber eine viel höhere Frequenz hat als die mit dem Auge nicht direkt wahrgenommenen, aber unterschwellig als störend empfundenen 50 Hertz. Üblich sind je nach Fabrikat einige tausend Hertz.

Das bedeutet zunächst, dass die Gasentladung nicht - wie beim Betrieb am Lichtnetz über ein MVG - hundert Mal in der Sekunde aufblitzt und wieder erlöscht (nicht nur 50 Mal, denn die Sinusspannung hat 50 Mal in der Sekunde jeweils eine negative und eine positive "Halbwelle"). Sie brennt praktisch kontinuierlich, was auch für die Röhre besser ist, denn die Strombelastung ist viel gleichmäßiger. Vor allem hat dies aber ergnomische Vorteile, denn das Licht ist genau so gleichmäßig wie das Licht von Glühlampen.

Weiter bedeutet es, dass das Zünden der Gasentladung mehr oder weniger von selbst und ohne das bekannte Flackern erfolgt, das durch den Starter erfolgt.