Magnetische Vorschaltgeräte
sind Energievernichter, machen Lärm (sie brummen, besonders wenn sie etwas älter sind), werden im Betrieb ziemlich heiß und arbeiten prinzipbedingt nur mit Wechselstrom.
Technisch gesehen, handelt sich eigentlich gar nicht um ein Gerät, sondern um eine einfache Spule um einen Eisenkern - der Elektriker nennt es eine "Drossel" (nicht zu verwechseln mit dem gleichfalls Lärm machenden Vogel). "Drossel" kommt hier von "drosseln", und gedrosselt wird der Strom durch eine Leuchtstoffröhre, weil der, wenn man die Röhre ohne weitere Maßnahmen an das Lichtnetz anschließen würde, unendlich ansteigen würde. Na ja, nicht ganz unendlich, da gibt es ja noch Sicherungen, und wenn die nicht reicht, gibt bei einigen -zig Ampere schließlich auch das Glas der Röhre nach....
Zwar gibt es energetisch gesehen noch was Schlechteres, nämlich ein Widerstand: auch der begrenzt den Strom, da aber an der Röhre im Mittel nur 60-100 V anliegen (je nach Temperatur, Länge der Röhre usw.), würde hier weit mehr als die Hälfte der Gesamtenergie im Widerstand "verbraten" - damit wäre einer der Hauptvorteild des "kalten Lichts", der günstige Wirkungsgrad, dahin. Leuchten mit Vorwiderstand gibt es übrigens auch, z.B. im Kleinleistungsbereich von 8-15 W. Bekannt dürften die "Werkstattleuchten" sein, bei denen ein sog. "Widerstandskabel" verwendet wird, das den gleichen Zweck wie die - in diesem Fall dann nicht nötige - Drossel erfüllt. Dieses Kabel wird, besonders wenn man es zusammenwickelt, bei längerem Betrieb recht heiß!
Aber auch eine Drossel ist kein ideales Bauelement (dann wäre sie nämlich verlustfrei und fast - aber nur fast - so gut wie ein →EVG). Der Kupferdraht ist lang und dünn (weil die Ströme nicht sehr groß sind), und daher wird doch ein Teil der Gesamtenergie in Wärme umgewandelt.
